Es sind verschiedene Gaben - aber es ist ein Geist Theologie und Musik im Dialog
Die Besucher des Gottesdienstes am Sonntag, 7. Februar, 10.00 Uhr, in der Evangelischen Vinzentius-Kirche in Bochum Harpen dürfen zum Kirchenlied „Mit Herzen, Mund und Händen“ ein bemerkenswertes Vorspiel hören – ein Bläservorspiel, das eine einfühlsame Frau aus dem Ruhrgebiet, Magdalene Schauß-Flake (1921-2008) komponiert hat. In der predigtreihe zum Kulturhauptstadtjahr predigt an diesem Sonntag Diakon und Kirchenmusikdirektor Karl-Heinz Saretzki.
| What | Appointment |
|---|---|
| When |
2010-02-07 10:00
2010-02-07 11:30
2010-02-07 from 10:00 to 11:30 |
| Where | Bochum Harpen, Vinzentius-Kirche |
| Add event to calendar |
|
Trauer und Schmerz begleiteten die Komponistin, sie fasste ihre Hilflosigkeit in hörbare Akkorde. Ihre Musik macht Gefühle deutlich hör- und sichtbar. Die völlig andere Predigt wird im Dialog mit Pfarrer Dr. Gerald Hagmann auch „im Wort“ zu neuen Sichtweisen anregen und damit den „Faden“ der Predigten von Katrin Göring-Eckhardt und Fred Sobiech aufnehmen.
Die wunderbare Akustik der über 1000jährigen St. Vinzentius-Kirche füllt der Bläserkreis Dortmund-Süd bis in den letzten Winkel aus und wird mit einer anderen Gabe Gottes, den Tönen, loben und danken.
Pop-Oratorium oder Musical? Die Welturaufführung von „Die 10 Gebote“ in der bis unters Dach gefüllten Westfalenhalle belegt die geballte Kraft der Kirchenmusik - vom einfachen Kirchenlied bis hin zu der „Sternstunde der Menschheit“, dem Messias-Oratorium von Händel. Musik spielt in den Kirchen eine zentrale Rolle, obwohl Spuren zur Kirchenmusik im Neuen Testament nur spärlich zu finden sind. Erst im vierten Jahrhundert bekamen der Gesang und die instrumentale Begleitung einen großen Stellenwert. Heute verblüfft die Erkenntnis für beide Kirchen: Die Kirchenmusik besetzt eine Hauptrolle. Die Harpener St. Vinzentius-Kirche wird am Sonntag im Rahmen der ohnehin gut besuchten Predigtreihe 2010 wohl „aus den Nähten platzen“, wenn Töne die Herzen anrühren.
Das leitende Thema der Predigtreihe, das Kirchenlied „Mit Herzen, Mund und Händen“ ist deshalb nicht zufällig dem Diakon und Kirchenmusikdirektor Karl-Heinz Saretzki in den Sinn gekommen. Er versteht es wie nur wenige, die Gefühle in der Musik den Menschen hör- und sichtbar zu machen.
Die Anfänge der evangelischen Kirchenmusik wurden durch Martin Luther und Johann Walter begründet. In dieser Tradition hat Martin Rinckart das in beiden christlichen Kirchen sehr beliebte Lied gedichtet und nutzte dabei die Bibel als Vorlage. Johann Crüger, Kantor des bekannten Gemeindepfarrers in Berlin, Paul Gerhardt, lieferte das musikalische Gewand.
Bei großen emotionalen Ereignissen auf der ganzen Welt wird dieses einfache Lied immer wieder angestimmt. Es ist eindringlich, pochend, bittend und auffordernd: Nun danket alle Gott.
Die wunderbare Akustik der über 1000jährigen St. Vinzentius-Kirche füllt der Bläserkreis Dortmund-Süd bis in den letzten Winkel aus und wird mit einer anderen Gabe Gottes, den Tönen, loben und danken.
Pop-Oratorium oder Musical? Die Welturaufführung von „Die 10 Gebote“ in der bis unters Dach gefüllten Westfalenhalle belegt die geballte Kraft der Kirchenmusik - vom einfachen Kirchenlied bis hin zu der „Sternstunde der Menschheit“, dem Messias-Oratorium von Händel. Musik spielt in den Kirchen eine zentrale Rolle, obwohl Spuren zur Kirchenmusik im Neuen Testament nur spärlich zu finden sind. Erst im vierten Jahrhundert bekamen der Gesang und die instrumentale Begleitung einen großen Stellenwert. Heute verblüfft die Erkenntnis für beide Kirchen: Die Kirchenmusik besetzt eine Hauptrolle. Die Harpener St. Vinzentius-Kirche wird am Sonntag im Rahmen der ohnehin gut besuchten Predigtreihe 2010 wohl „aus den Nähten platzen“, wenn Töne die Herzen anrühren.
Das leitende Thema der Predigtreihe, das Kirchenlied „Mit Herzen, Mund und Händen“ ist deshalb nicht zufällig dem Diakon und Kirchenmusikdirektor Karl-Heinz Saretzki in den Sinn gekommen. Er versteht es wie nur wenige, die Gefühle in der Musik den Menschen hör- und sichtbar zu machen.
Die Anfänge der evangelischen Kirchenmusik wurden durch Martin Luther und Johann Walter begründet. In dieser Tradition hat Martin Rinckart das in beiden christlichen Kirchen sehr beliebte Lied gedichtet und nutzte dabei die Bibel als Vorlage. Johann Crüger, Kantor des bekannten Gemeindepfarrers in Berlin, Paul Gerhardt, lieferte das musikalische Gewand.
Bei großen emotionalen Ereignissen auf der ganzen Welt wird dieses einfache Lied immer wieder angestimmt. Es ist eindringlich, pochend, bittend und auffordernd: Nun danket alle Gott.
